Trainingslager Gran Canaria 2018

Im Februar war ich mit ein paar Paracycling Teamkollegen im Trainingslager auf Gran Canaria. Nach dem Winter in dem ich auch Mal Zeit ein paar anderen sportlichen  Aktivitäten, wie alpines Skifahren oder wandern, nachzugehen freute ich mich sehr auf den richtigen Start der Saison und die Sonne.  Ich starte ja meistens Ende November wieder nach den Trainingsplänen von Gregor Lang regelmässig und planvoll zu trainieren. Doch im Winter ist es hier immer schwierig und das Wetter kann einen positiv wie negativ überraschen.  Nachdem ich am Wochenende zuvor noch im tiefsten Schnee beim Skifahren war erwarteten mich in Gran Canaria 20 °C und Sonne. Ich war ja schon einige Mal mittlerweile dort und so kennen wir uns doch recht gut aus. Im Süden auf GC ist meisten immer deutlich besseres Wetter als im Norden der Insel. In der ersten… 


…Trainingswoche nutzen wir unseren Mietwagen um auch mal von weiter oben zu starten und dann sehr weit ins Inselinnere zu fahren und so konnten wir auch Touren machen die sonst vom Hotel aus nur als Gewalttouren zu fahren sind.  Die Touren dort haben alle immer viele Höhenmeter und es gibt auch viele steile Passagen so gab es eigentlich jeden Tag über 2000 Höhenmeter und auch nicht selten 3000 Höhenmeter. Im Inselinneren ist es wirklich schön und man ist komplett weg von den Touristenhochburgen. Nach einer Woche waren wir über Beziehungen zum Veranstalter  beim Radrennen Epic Gran Canaria eingeladen. Es war ein zweitägiges Event mit einem Nachtkriterium am Samstag bei dem sehr schnell gefahren wurde und der Puls im Vergleich zum Grundlagentraining doch deutlich höher war. Aber ich konnte gut in der Hauptgruppe mitfahren. Am nächsten Tag gab es einen Radmarathon oder auch neu Grand Fondo genannt. Das besondere dort war das erst neutralisiert in der Gruppe gefahren wurde dann folgte ein ca  300 hm langer gezeiteter Anstieg anschliessend eine Verpflegung und dann nochmals eine neutralisierte Anfahrt zum nächsten Anstieg. Dort folgten dann 23 km und ca 1200 hm auf Zeit. Ich versuchte mich an meinen Powerwerten  zu orientieren aber am Anfang der Saison ist es noch recht schwer und am Anfang des Anstieges lies ich mich doch dazu verleiten recht schnell zu fahren, aber ich konnte ein gutes Tempo halten und sogar den achten Platz in meiner Alterskategorie machen. Es war ein gut organisiertes Event und die Anstiege für den Verkehr gesperrt und es herrschte eine super Stimmung. Zum Abschluss gab es noch Paella und wir sassen noch ein wenig mit den andere Radlern zusammen.  Dann folgte schon die zweite Woche in der wir dann nochmals die Stunden und Kilometer der ersten Woche steigern wollten. Natürlich fuhren wir auch auf di höchste Stelle der Insel und am Ende der zwei Wochen hatten wir schon viele verschiedene Strassen der Insel abgefahren und waren dann auch ein paar Mal im Norden unterwegs. Nach den zwei Wochen freute ich mich auf ein wenig Erholung da wir doch viele Stunden im Sattel verbracht hatten aber auch schon gute erste Grundlagen für die Saison gelegt hatten.

 

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