Wintertraining und Vorbereitung auf 2019

Im Winter beginnt für mich die Vorbereitung auf die kommende Radsportsaison. In der Saison 2019 steht die Qualifikation für die Paralympics in Tokio nächstes Jahr im Fokus. Das Qualifikationssystem ist recht kompliziert, es können Punkte und Startplätze für die Nation gesammelt werden und es gibt keine personifizierten Startplätze. Das Ziel ist es, viele gute Rennen mit möglichst guter Platzierung zu fahren. Vor allem bei den Weltcups und bei der Weltmeisterschaft möchte ich möglichst bestvorbereitet am Start stehen. Die Weltmeisterschaft ist dann auch eines der Schlüsselqualifikationsevents. Die Paracycling-WM Strasse findet dieses Jahr Mitte September in Emmen (Niederlande) statt. Davor gibt es schon diverse Weltcups und auch einige Europacups.


Die Vorbereitung auf die Saison startet immer im November auch mit regelmässigem Krafttraining und je nach Wetterlage auch auf der Rolle. Zudem habe ich für Abendradfahrten jetzt auch einen Helm mit Beleuchtung, um noch besser sichtbar zu sein, wenn ich abends bzw. nach Einbruch der Dunkelheit noch trainiere. Mit zusätzlicher Sichtbarkeit fühle ich mich doch nochmals sicherer, wird man als Radfahrer doch leider oft übersehen. Auch in der Aufbauphase wurde ich, wie fast jedes Jahr im Winter, auch dieses Jahr vom Antidopingkontrolleur besucht. Vermutlich wird er auch diese Saison wieder ein paar Mal vor der Türe stehen. Die Saisonvorbereitung startet dann so richtig intensiv im Februar mit einem Trainingslager auf Gran Canaria und anschliessend folgen weitere Trainingslager auf Mallorca. Anschliessend kommen die ersten Aufbaurennen, bevor dann im Mai schon die ersten zwei Weltcups anstehen. Dort gilt es dann, die Trainingslager und Trainings umzusetzen. Im Sommer kommen dann wieder die bewährten Höhentrainingslager zur speziellen Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Dieses Jahr werde ich auch mein 10-jähriges Paracycling Jubiläum haben. 2009 startete ich erstmals bei  einem Paracyclingrennen, davor hatte ich schon einige Jahre Amateurrennen und zahlreiche Radmarthons bestritten. Der Saisonablauf mit Trainingslager und Rennen ist in den letzten Jahren doch relativ ähnlich und ich versuche, mein Programm abzuspulen. Wenn ich die Trainings so durchziehen kann, wie in den letzten Jahren, weiss ich, dass ich im Sommer wieder eine gute Form haben werde. Aber das schöne am Sport ist ja, man weiss nie wie es kommen wird - aber ich werde sicher mein Bestes geben. 

  

Viele Grüsse Steffen

 

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