VCA goes Tour de France

Besuch der 6. Etappe der Tour de France in den Vogesen

 

Bereits bei der Saisonplanung der Velofahrer im letzten Februar hatte Rolf vorgeschlagen, am 11.07. die 6. Etappe der Tour de France in den Vogesen zu besuchen. Die Idee war, ein längeres Stück der Originalstrecke der Etappe zu fahren, um etwas Tourluft zu schnuppern. 

 

Und so trafen sich frühmorgens 9 hoch motivierte VCA'ler am Bahnhof SBB in Basel, um zuerst mit dem Zug nach Thann zu fahren. Während der Zugfahrt wurde das Ziel des Tages klar definiert: Wir wollten definitiv herausfinden, ob die Profis die steilen Hügel der Vogesen tatsächlich noch schneller als die VCA'ler hochfahren.

 

Kurz nach unserem Start folgte die erste Überraschung: Weil Daniel mit einem in Thann wohnhaften guten Freund vereinbart hatte, dass wir ihn kurz besuchen würden, gab es nach 3 flachen Kilometern den ersten Kaffee-Stopp. Dabei tranken 2 Teilnehmer (Daniel W. und Thorsten, ein Kollege von mir vom Tret-Lager) nicht nur Kaffee, sondern auch noch ein Glas Grappa (um 9 h30 !!) Danach ging es richtig  los und wir fuhren der Reihe nach über den Col du Hundsrück, den Ballon d’Alsace, den Col des Croix und den Col des Chevères, wo wir dann auf die Werbekarawane und die Profis warteten.

 

 


Die Fahrt entlang der Tour-Strecke war sehr eindrücklich. Immer wieder wurden wir von den sehr zahlreichen Zuschauern angefeuert - fast wie die richtigen Profis! Da wurde mir richtig klar, wie die Franzosen die Tour lieben und verfolgen. Es war total verrückt.

 

Als die Profis die 14 %-Steigung hochkamen, wurde es im Publikum laut. Zuerst "rauschten" die 4 Fahrer der Spitzengruppe an uns vorbei, gefolgt von ein paar vereinzelten Fahrern. Da fragten wir uns: War der Alaphilippe dabei? und der Pinot Thibaur ? Wer führte? War jemand vom Team Ineos auch ganz vorne dabei? Viele Fragen, die teilweise unbeantwortet blieben. Nach ein paar Minuten kamen ein paar grössere Gruppen hoch. Auch hier war es nicht einfach, die Fahrer zu erkennen. So schnell, wie sie gekommen waren, waren alle Fahrer vorbei. Als die TdF-Strecke für die "normalen" Velofahrer wieder frei gegeben wurde, fuhren wir bis zum Bahnhof Belfort. Gemäss ursprünglichem Plan war vorgesehen, mit dem Zug nach Basel zu fahren. Weil aber ein paar Teilnehmer noch nicht genug hatten, strampelte ein Sextett bis Allschwil, wo wir um 21:15 Uhr ankamen.

 

Vielen Dank Rolf für die wie immer perfekte Organisation. Es hat alles wunderbar geklappt und alle waren sich einig, dass wir einen speziellen Tag erleben durften.      

 

Übrigens: Dass Daniel und Thorsten am Morgen früh Grappa tranken, war für sie kein Problem. Von der VCA-Delegation haben sie an jedem Hügel den Bergpreis gewonnen. 

 

Und ja, wir haben eindrücklich gesehen, dass die Profis am Berg doch schneller sind als wir (mit oder ohne Grappa??)!  

 

Nicola

 

 

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