Laufcoaching des VC Allschwil im Spirit Studio in Basel

 

Von Stefan Keller

 

Kennt ihr den Unterschied zwischen einer effizienten und einer ineffizienten Form des Laufens? Wusstet ihr, dass eine 5% Steigerung der Kadenz beim Laufen den Impakt auf die Ferse um das 565-fache pro Meile reduziert? Nicht? Sehr ihr, wir auch nicht, und darum haben sich etwa 20 begeisterte Läuferinnen und Läufer vom VC Allschwil am 25.09.2020 zu einem Laufcoaching im Spirit Studio in Basel getroffen. Dort wurden wir in die Laufphilosophie von «runity» eingeführt, welche im Prinzip recht einfach ist: Laufen ist ein Vorgang des menschlichen Bewegungsapparats, deshalb ist Beweglichkeit dafür zentral. Ein besonderer Fokus liegt auf den unteren Extremitäten, also den Zehen, Fersen und Fussgelenken, welche die Hauptbelastung beim Laufen aushalten müssen. Mehr dazu erfahrt ihr unter  www.runity.run...

 

 


Eine kurze Einleitung in runity erhielten wir am Anfang von unserem Trainer Michael Brunner, nachher ging es los mit praktischen Übungen. Ich würde diese als «klein, fein, und gemein» bezeichnen. Beispiel gefällig? Hebe deinen grossen und kleinen Zeh, und lass die drei in der Mitte liegen. Setz dich ohne Hilfe von Händen und Armen auf den Boden und steh wieder auf. Was einfach tönte, war teuflisch schwierig und brachte Muskeln zum Arbeiten, von denen wir nicht wussten, dass wir sie überhaupt haben. Im zweiten Teil des Trainings sind wir dann zum Takt des Metronoms mit einer Kadenz von ca. 180 Schritten pro Minute durch die Trainingshalle gestroppelt (es gibt dafür kein Wort, deshalb musste ich eines erfinden). Das fühlt sich sehr schnell an, und ist es auch. Eine hohe Kadenz beim Laufen, eine leicht nach vorn geneigte Körperhaltung und stark angewinkelte «kangoroo arms» sind aber die Grundpfeiler eines effizienten Laufstils, wobei wir wieder beim Anfang angelangt wären. Am Ende des Trainings sagte uns Michael, dass wir jetzt keine Jogger, sondern echte Läufer seien. Das fühlte sich an wie Weihnachten und Ostern gleichzeitig. 

 

 

Im Anschluss haben wir den tollen Anlass im Werk 8 bei Fischknusperli und Weissbier ausklingen lassen. Die geplagten Glieder konnten sich erholen, und es gab viel zu lachen. 


 

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